Für Schulleitung und IT
Die Plattform bearbeitet Personendaten von Jugendlichen. Diese Seite fasst zusammen, welche Daten das sind, wo sie liegen, wie lange sie bleiben und wer sie sieht.
Welche Daten entstehen
Von den Lernenden: Vorname, Name, E-Mail-Adresse, die Abgaben und die Bewertungen dazu. Von der Lehrperson: Name, E-Mail-Adresse, Anmeldedaten und die Einstellungen ihres Kontos, dazu alles, was sie selbst anlegt — Prüfungen, Aufgaben, Musterlösungen und die eigene Fragensammlung. Dazu kommt, was der Betrieb braucht: Zeitstempel sowie die Kennung, mit der sich Gerät und Browser beim Anmelden zur Prüfung melden — angezeigt werden daraus Gerät und Browser, etwa «Windows · Chrome», damit die Lehrperson helfen kann, wenn während der Prüfung an einem Gerät etwas klemmt. Sie wird mit der Teilnahme gelöscht. Tritt ein Fehler auf, geht eine Meldung in unser Fehlerprotokoll — mit der Seite ohne Prüfungscode und dem Gerät in groben Zügen, ohne Namen, Antworten und Geräteadresse; sie wird gelöscht, wenn der Fehler 30 Tage lang nicht mehr auftritt. Analyse- und Werbedienste sind nicht eingebunden, Profile entstehen keine.
Wo sie liegen
Datenbank und Dateiablage liegen bei Supabase, auf Servern in der Schweiz. Der Versand der E-Mails, mit denen die Lernenden den Link zu ihren Ergebnissen erhalten, läuft über Amazon Web Services, aus Rechenzentren in Schweden; dabei laufen Vorname und Adresse der angeschriebenen Person, der Titel der Prüfung und der persönliche Link über dessen Server. Die Ergebnisse stehen nicht in der Mail; wer den Link hat, kann sie aber bis zum Ende der gewählten Frist abrufen. Der Anbieter darf die Daten vertraglich nur für den Versand bearbeiten. Vertragspartnerin ist die europäische Gesellschaft des Anbieters in Luxemburg, der Konzern hat seinen Sitz in den USA. Den Datenschutz in Schweden anerkennt der Bundesrat als angemessen (Art. 16 Abs. 1 DSG, Anhang 1 DSV). Für einen allfälligen Zugriff aus den USA, etwa zur Unterstützung, gelten die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission in der Fassung für die Schweiz; die US-Gesellschaft des Anbieters ist zudem unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert. Webseite und Anwendung liefert Cloudflare aus, ein Anbieter mit Sitz in den USA. Beim Abruf fallen dort die Adresse des Geräts, die aufgerufene Seite und die Angaben des Browsers an. Der Anbieter ist unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert. Programmieraufgaben werden in einer Umgebung der ETH Zürich bearbeitet. Das Prüfungsgerät lädt sie direkt von der Hochschule; die ETH erfährt dabei höchstens die Adresse des Geräts. Der geschriebene Code wird in dieser Umgebung bearbeitet, ohne Namen und ohne Bewertung: Wem er gehört, erfährt sie nicht. Für einzelne Funktionen, etwa die Roboterwelt der Robotikaufgaben oder die Klänge von Musikinstrumenten, holt die Umgebung zusätzliche Dateien von GitHub in den USA, auch dort nur mit der Adresse des Geräts. Das kann in jeder Programmieraufgabe vorkommen, sobald ein Programm eine solche Funktion benutzt; welche Funktionen das sind, legt die ETH fest. Der Anbieter ist unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert. Lässt sich eine Lehrperson Fragen mit KI-Unterstützung schreiben, geht an einen KI-Dienst in den USA, was sie ihm dafür selbst übergibt — das hochgeladene Dokument oder das gewünschte Thema; Daten von Lernenden erreichen ihn nie. Grundlagen dazu stehen in der Datenschutzerklärung.
Aufbewahrung und Löschung
Die Lehrperson setzt die Frist pro Prüfung, zwischen 30 und 730 Tagen; voreingestellt sind 365. Gezählt wird ab dem Start der Prüfung. Danach werden Abgaben, Bewertungen und Teilnahmen automatisch gelöscht; in den Sicherungen bleiben sie noch bis zu einem Jahr. Sobald eine Prüfung geschlossen ist, kann die Lehrperson dieselbe Löschung jederzeit vorzeitig auslösen, etwa auf Verlangen einer Familie. Die Prüfung und ihre Aufgaben bleiben bestehen und lassen sich erneut durchführen.
Sicherung
Die Sicherungen liegen verschlüsselt auf einem Gerät in der Schweiz. Eine gelöschte Abgabe verschwindet daraus mit dem letzten Stand, der sie enthält, spätestens nach einem Jahr.
Wer was sieht
Eine Lehrperson sieht ausschliesslich ihre eigenen Prüfungen und die Abgaben dazu. Lernende sehen ihre eigene Arbeit und nach der Rückgabe ihre Bewertung, nie die Arbeit anderer.
Safe Exam Browser
Prüfungen laufen im Safe Exam Browser, der das Gerät während der Prüfung einschränkt. Die nötige Konfiguration erzeugt die Plattform pro Prüfung selbst; die Schule muss nichts vorbereiten ausser der Installation des Browsers auf den Geräten.
Verfügbarkeit und Netzausfälle
Die Erreichbarkeit wird laufend überwacht. Fällt während einer Prüfung das Netz eines einzelnen Geräts aus, geht nichts verloren: Die Lehrperson scannt die Arbeit als QR-Code mit ihrem Telefon und schickt sie damit an tech-exam.
Quellcode
Der Quellcode der Plattform ist nicht öffentlich. Möchte die Informatikabteilung einer Schule selbst nachprüfen, wie die Plattform mit den Daten der Lernenden umgeht, geben wir ihr auf Anfrage gerne Lesezugriff darauf.
Einen Auftragsbearbeitungsvertrag stellen wir auf Anfrage zu. Zur Datenschutzerklärung